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Tschernobyl: Das Reaktorunglück und seine gesundheitlichen Folgen

Die Katastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat (Ukraine, damals Sowjetunion) als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block IV. Die radioaktive Verseuchung belastete den Staat Belarus zu 70 % und die Ukraine zu 15 %. Von den restlichen Belastungen waren Russland und das Baltikum betroffen. Geringe Mengen waren auch in Zentral-Europa zu verzeichnen. Die Art der Verseuchung ist wie folgt einzuordnen: Cäsium 137, Strontium und Plutonium.

Die landwirtschaftliche Nutzfläche in Belarus ist im Mittel pro Quadratkilometer mit 185.000 Becquerel kontaminiert. 1/5 der Fläche ist als landwirtschaftliche Nutzfläche nicht mehr geeignet. Die Grenzwerte für Lebensmittel, festgelegt von der WHO (Welthandelsorganisation), werden bei den Grundnahrungsmitteln um das 10fache überschritten.

Als gesundheitliche Folgen sind schon jetzt zu verzeichnen: Leukämie, vermehrter Krebsbefall von Magen, Nieren, Blase, Dickdarm, und Schilddrüse. Die Zunahme von Missbildungen bei Neugeborenen und die steigende Fehlgeburtenrate sind unbestritten. Die Langzeitfolgen des Unglücks sind noch schwer abzuschätzen.

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